Unternehmenskultur als Basis jeder Erfolgsmarke

Von 19. bis 21. März 2007 führte die Anhui General Chamber of Commerce (AHGCC) gemeinsam mit dem Anhui Wissenschaftsverband der Privatwirtschaft und gefördert durch die deutschen Organisationen GTZ und SEQUA in Hefei ein Symposium zum Thema „Corporate Identity, Corporate Social Responsibility, und Aufbau einer Unternehmenskultur“ durch. An der im Rahmen des deutsch-chinesischen KMU Projektes organisierten Veranstaltung nahmen über 100 Privatunternehmer, Politiker und Journalisten teil. Die chinesischen Experten Xu Guanju und Liu Zhiying sowie der deutsche CI-Experte Frank Merkel hielten Fachvorträge mit Präsentationen. In den regionalen Medien der Provinz Anhui wurde ausführlich berichtet.

Das Symposium begann am 19. März mit Fallstudien aus der Lebensmittel-, Pharma-, Immobilien- und Finanzbranche, die in kleinen Praxis-Arbeitsgruppen unter Beteiligung des deutschen CI-Experten Frank Merkel diskutiert wurden. Nach der Plenumseröffnung referierte am 20. März der Vorstandsvorsitzende der Transfar Group Co., Ltd., Xu Guanju, über den strategischen Aufbau der Unternehmenskultur in seinem Unternehmen. Anschließend stellte Prof. Dr. Liu Zhiying von der Anhui University of Technology die Ergebnisse seiner Analyse über Unternehmenskultur und gesellschaftliche Unternehmensverantwortung in der Privatwirtschaft der Provinz vor und erläuterte seine Schlußfolgerungen daraus.

 

Frank Merkel
Frank Merkel

Am 21. März hielt “Frank Merkel“, Gründer und Vorstand der deutschen wob AG, vormittags einen Vortrag mit Powerpoint-Präsentation zum Thema „Corporate Identity als Grundlage zum Aufbau einer Marke“, der nachmittags in einer Plenumsdiskussion lebhaft diskutiert wurde. Merkel, der unter anderem BASF, Bosch, Heidelberg, Henkel, Hoffmann Group, Hyundai, John Deere, Mercedes-Benz und SAP bei ihrer Markenstrategie berät, zeigte den chinesischen Teilnehmern auf, wie sie ihre national erfolgreichen Strategien künftig verstärkt auf den Weltmarkt ausrichten können.

Mit dem Symposium wurden den chinesischen Unternehmern international erfolgreiche „Best-Practice“-Modelle über den Aufbau einer positiven und einheitlichen Wahrnehmung des Unternehmens durch die Gesellschaft, die Kundschaft und die eigenen Mitarbeiter vermittelt, um dadurch zum gesunden Wachstum der privaten Klein- und Mittelunternehmen beizutragen. Zugleich wurde ein Modell für ähnliche Veranstaltungen geschaffen, die später auch von den Handelskammern anderer Regionen in China durchgeführt werden können.