Neue Deutsch-chinesische Allianz Dualer Berufsbildung

Organisationen und Unternehmen der beruflichen Bildung haben am 21.10.2017 in Nanjing eine neue „Deutsch-chinesische Allianz der Dualen Berufsbildung“ förmlich gegründet. Im Unterschied zu bereits bestehenden bilateralen Bildungsverbänden konzentriert sich die neue Allianz auch ihrem chinesischen Namen nach auf die Kooperation zwischen Wirtschaft und Schulen, also tatsächlich auf „duale“ Berufsbildung.

Die Gründung erfolgte beim „International Summit for Vocational Education“, der wiederum Bestandteil der Messe Education Plus 2017 des Veranstalters Messe Stuttgart Nanjing Ltd. war. Nach Verabschiedung der Satzung wurde Simon Zhao zum Gründungsvorsitzenden der Allianz gewählt, CEO des National Center for Open & Distance Education in Peking.

Mark Ma, Vize-GM von Open Education, verwies auf das enorme Marktvolumen Chinas für berufliche Bildung, das laut einer Studie von 2016 rund 600 Mrd RMB beträgt (umgerechnet 78 Mrd Euro) und noch weiter wächst. Vor diesem Hintergrund habe die neue Allianz das Ziel, die Kooperation zwischen Wirtschaft und Schulen in der Berufsbildung zu entwickeln,  dabei die Umsetzung der deutsch-chinesischen Berufsbildungsstrategie zu unterstützen und eine neue und nachhaltige Form der Zusammenarbeit zu etablieren.

Die neue Allianz ist eine Zweig-Organisation der „China External Cooperative Alliance of Vocational Education“ mit Sitz in Peking.

 

Dekane aus Panjin bei der Schweizer EHB

Eine Gruppe chinesischer Dekane des Panjin Vocational and Technical College (PVTC) unter Leitung ihres Stellvertretenden Rektors Zhang Hongfu hat am 7. Juli 2017 die Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung (EHB) in Zollikofen bei Bern besucht. Die Veranstaltung war Teil eines Deutsch-Chinesischen Projektes über Duale Berufsbildung in Panjin, dessen Teamleiter Zhang Yaowen ebenfalls teilnahm.

Die Delegation wurde von Eric Swars empfangen, dem Leiter Internationale Beziehungen der EHB. Er gab einen Einblick in das Duale Berufsbildungssystem der Schweiz und dessen Unterschiede zum deutschen System, in die Ausbildung von Lehrpersonen und in die Forschung und Berufsentwicklung, für die seine Institution zuständig ist. Die EHB pflegt bereits seit Mai 2017 eine Partnerschaft mit der China Education Association for International Exchange (CEAIE).

Die Stadt Panjin liegt im Nordosten Chinas, einer Industrieregion, die von der chinesischen Regierung ermutigt wird, sich zu modernisieren. Panjin wurde von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) als Pilotstadt für die Einführung eines dualen Berufsbildungssystems in Anlehnung an das deutsche und schweizerische System benannt. Das PVTC ist Schwerpunkt des Pilotprojektes und konzentriert sich zunächst auf die Berufe Chemikant/in, Mechatroniker/in und Altenpfleger/in.

Den Fachbesuch bei der EHB hatte der Koordinator und Inhaber der SOKRATES – Wissenschaftliche Dienstleistungen, Günther Koegst, im Rahmen eines einwöchigen Programms in Deutschland und der Schweiz organisiert.

 

Open Education Delegation

Eine kleine Delegation des chinesischen National Center for Open and Distance Education besuchte am 28.06.2017 die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart. Die Gruppe wurde von Prof. Harald Stuhler empfangen, dem Studiengangsleiter der DHBW für Fahrzeug-System-Engineering.

Das National Center for Open and Distance Education ist mit 3,5 Millionen eingeschriebenen Studierenden eine der größten Bildungseinrichtungen der Welt. Es hat sich auf Online-Studium spezialisiert und kooperiert dabei mit allen namhaften Universitäten Chinas. Das Center ist eine Kooperation des Elektro-Konzerns TCL mit dem chinesischen Bildungsministerium MOE. Seit kurzem strebt das Center an, durch seine Tochtergesellschaft I-Vocedu ein Berufsbildungsangebot aufzubauen, das sich am deutschen dualen System orientiert.

Die Delegation wurde geleitet von Simon Zhao,  dem CEO of Open Education. Weiter Teilnehmer waren Wu Shujun, Direktor des Open Berufsbildungszentrums, Mark Ma, Vize-Generaldirektor, und Tina Jin, Vizepräsidentin der Shenzhen TCL Education Technology Co., Ltd.

Der Fachbesuch wurde organisiert vom früheren Projektleiter China der BMW AG, Klaus-Jürgen „Kayjay“ Brix, der inzwischen die I-Vocedu in Shenzhen, China berät. Weitere Teilnehmer waren Oliver Schindler, Geschäftsführer der ITW Schindler GmbH sowie der ehemalige Sektorverantwortliche für Berufsbildung der GIZ in China, Helmut Schönleber.

Rückgang der Ausbildungsbetriebsquote

Die Ausbildungsbetriebsquote ist der Anteil ausbildender Betriebe an der Gesamtzahl aller Betriebe. Die Quote ist erneut gesunken und lag 2015 bei 20,0 % (2014: 20,3 %). Der Bestandsverlust an Ausbildungsbetrieben ist ausschließlich auf Kleinstbetriebe (weniger als zehn Beschäftigte) und auf die Nichtbeteiligung an Ausbildung von Kleinstbetrieben in neuen Branchen ohne Ausbildungstradition zurück zuführen. Zu beachten ist, dass laut iAB Betriebspanel nur etwas mehr als die Hälfte (2014: 57 %) der Betriebe ausbildungsberechtigt sind. Die Quote bezieht sich aber auf alle Betriebe mit sozialversicherungsplichtig Beschäftigten. Mit steigender Betriebsgröße steigt die Ausbildungsbetriebsquote (Kleinstbetriebe 12,0 %, Kleinbetriebe 43,4 %, mittlere Betriebe 66,4 %, Großbetriebe 81,3 %).

Quelle: BMBF Berufsbildungsbericht 2017

Berufsbildungspolitik Chinas

Entscheidung des Staatsrats zur Beschleunigung der Entwicklung der modernen Berufsbildung

(Staatsrats-Dokument Nr. 19 / 2014)

Ministerien aller Provinzen, autonomen Regionen und regierungsunmittelbaren Städte, Ministerien des Staatsrats und direkt dazugehörige Organisationen:

In den letzten Jahren herrschte eine rasante Entwicklung bei der beruflichen Bildung in unserem Land, das System entwickelte sich stetig und bildete zahlreiche hochqualifizierte Talente aus. Damit wurde zur Qualitätsverbesserung, Wirtschaftsförderung und zur sozialen Entwicklung beigetragen. Gleichzeitig muss aber auch das Problem betrachtet werden, dass die aktuelle Berufsbildung nicht vollständig die Bedürfnisse der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung erfüllen kann, denn die Struktur ist nicht angemessen, die Qualität muss verbessert werden. Die Bedingungen für den Betrieb einer Berufsschule sind schwach und der institutionelle Mechanismus ist nicht geeignet. Die Beschleunigung der Entwicklung der modernen Berufsbildung ist nun ein wichtiger strategischer Plan des CPC Zentralkomitees und des Staatsrates geworden und hat eine sehr wichtige Bedeutung für die Umsetzung von innovationsgetriebenen Entwicklungsstrategien gewonnen, um mehr talentiertes Personal zu entwickeln, und um die Anpassung der Strukturen zu beschleunigen. Es wird folgende Entscheidung zur Beschleunigung der modernen Berufsbildung getroffen:

I. Allgemeine Anforderungen

(1) Leitgedanken

Mit Deng Xiaoping’s Theorie, dem Prinzip der „Drei Vertretungen“ sowie wichtigen Gedanken zur Entwicklung der Wissenschaft als Leitprinzip, mit Bildung der Moral des Menschen als grundlegendem Baustein und mit Unterstützung der Entwicklung als Ziel sowie mit Beschäftigungsförderungsorientierung als Leitlinie, sollen die Bedürfnisse des technologischen Fortschritts und der Änderung von Produktionsmethoden sowie des öffentlichen Dienstes angepasst werden, die Reformen der institutionellen Mechanismen intensiviert, und die Rolle des Marktes und der Regierung gut koordiniert werden, um die Bildung von modernen Berufsbildungssystemen zu beschleunigen, Produktion und Unterricht sowie Unternehmen und Schule zu integrieren und um Hunderte von Millionen qualitativ hochwertiger Arbeiter mit hohen technischen Fähigkeiten auszubilden.

(2) Grundprinzipien

  • Von der Regierung gefördert, vom Markt geleitet

Die Rolle der Regierung zur Sicherung von Fairness und Grundsicherung sollte sich gut entwickeln. Im Bereich der Schaffung einer institutionellen Umwelt, Entwicklungsplanung, Verbesserung der Rahmenbedingung für den Betrieb einer Schule, Stärkung von Regelung und Überwachung usw. ist die Förderung zu verstärken. Die Rolle des Marktmechanismus ist vollständig auszunutzen, um gesellschaftliche Kräfte in den Betrieb von Schulen zu integrieren, um hochwertige pädagogische Ressourcen zu erweitern und um ein enges Andocken von gesellschaftlichen Bedürfnissen und der Berufsbildung zu fördern.

  • Stärkung der Koordinierung und Klassifizierung

Wichtige Stellen der Berufsausbildung an das nationale Talentausbildungssystem sind fest zu etablieren, die Entwicklung der Berufsausbildung auf allen Ebenen zu koordinieren und die Bedeutung von sowohl Schulbildung als auch Berufsbildung zu betonen. Stärkung der Koordination und Zusammenarbeit von Provinzregierung, Stärkung der sektoralen sowie industriellen Leitung. Förderung der gemeinsamen Entwicklung von öffentlichen und privaten Berufsbildung.

  • Service-Nachfrage, Karriere-Orientierung

Allseitige Entwicklung der Gesellschaft, der Wirtschaft und des Menschen unterstützen, Verbindung zwischen fachlicher Einstellung und Produktion sowie zwischen Unterrichtsinhalt und fachlichen Standards fördern, Verbindung vom Produktionsprozess und Lehr-Prozess, von Zertifizierung und beruflichen Qualifikationen, sowie Verbindung der Berufsbildung und lebenslangen Lernens fördern. Fokus liegt auf der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen.

  • Integration von Lehre und Produktion, besondere Formen des Schulbetriebs

Gleichzeitige Planung von Berufsbildung und wirtschaftlich-sozialer Entwicklung, Koordinierung und Förderung der Entwicklung von Humanressourcen und des technologischen Fortschritts, Förderung der Reform, Umstrukturierung, Modernisierung und Andocken von theoretischer Bildung an die Produktion. Besonderheit des Schulbetriebs von Berufsschulen hervorbringen und gemeinsame Ausbildung von talentiertem Personal stärken.

  • Entwicklung des Systems, Vielfalt der Talentförderung

Förderung der engen Bindung zwischen mittlerer und höherer Berufsbildung, grundlegende Rolle der mittleren Berufsbildung in der Entwicklung der modernen Berufsbildung sowie wichtige Rolle der höheren Berufsbildung in der Optimierung der Bildungsstruktur voll entfalten. Stärkung der Kommunikation zwischen theoretischer und praktischer Bildung, vielfältige Auswahl und Wege zum Erfolg für Studierende bereitstellen, um so eine „Express-Brücke zum Erfolg“ aufzubauen.

(3) Ziele und Aufgaben

Bis 2020 soll ein Berufsbildungssystem geschaffen werden, das der Entwicklungstendenz entspricht, die vertiefte Integration von Theorie und Praxis erlaubt, das gute Verbindungsmöglichkeiten zwischen mittleren und höheren Berufen erlaubt, das eine Kommunikation zwischen Berufsbildung und normaler Bildung ermöglicht, das die Philosophie des lebenslangen Lernen verkörpert, das eine chinesische Prägung hat und das dem Weltstandard entspricht.

  • Rationalisierung von Struktur und Umfang

Insgesamt soll die Größenordnung der Anmeldungen von Schülern an mittleren Berufsschulen der Anmeldezahl an normalen Oberschulen entsprechen. Die höhere Berufsbildung soll mehr als die Hälfte der höheren Bildung ausmachen, die Gesamtstruktur der Bildung wird damit rationaler. Bis 2020 soll die Anzahl der Studenten der mittleren Berufsbildung etwa 23,5 Millionen erreichen, mit etwa 14,8 Millionen Junior-College Studenten und Studenten der Bachelor-Berufsbildung soll auch eine gewisse Größenordnung erreicht werden. Die Anzahl der Teilnehmer an Weiterbildung soll etwa 350 Millionen Menschen betragen.

  • Das Layout der Schulen und Institutionen sowie Facheinrichtungen soll den wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnissen besser entsprechen

Das Layout von Berufsschulen und Instituten anpassen und verbessern, die Einrichtung der Fächer soll wissenschaftlich und professionell sein, der Mechanismus der Anpassung der Theorie an die Produktion soll optimiert werden mit Schwerpunkt auf Bildung von talentiertem Personal in den Bereichen moderne Landwirtschaft, moderne Produktion, Dienstleistungssektor, strategisch aufstrebende Industrien sowie im Bereich Bau und im Management der Gesellschaft und der ökologischen Zivilisation.

  • Allgemeine Steigerung des Niveaus der Berufsschulen

Das Bildungsniveau von Fachtalenten ist allgemein gestiegen, die Rahmenbedingungen für den Betrieb der Schulen ist ebenfalls deutlich verbessert worden, die Standards sowie die Technologie der Trainingsausrüstung erfordern eine höhere Anpassungsfähigkeit, und moderne Informationstechnologien sind weit verbreitet. Die Lehrmethode „Zwei Lehrer“ zeigt deutliche Fortschritte. Die Bildung von Top Berufsschulen und Top Fächern soll zur Bildung von international wettbewerbsfähigen Talenten beitragen.

  • Optimierte Entwicklungsumgebung

Prinzipien der modernen Berufsbildung wurden gebildet, Richtlinien und Verordnungen sind vervollständigt, relevante Standards sind definiert und regulatorische Mechanismen sind optimiert. Richtlinien zur Leitung und Förderung der Teilnahme der Gesellschaft an der Berufsbildung sind optimiert worden. Die gesellschaftliche Stellung von talentiertem Personal ist deutlich verbessert worden und die Unterstützung der Berufsbildung wurde intensiviert.

II. Beschleunigung des Aufbaus eines modernen Berufsbildungssystems

(4) Ein höheres Niveau der mittleren Berufsbildung festigen

Die Anmeldung und Aufnahme neuer Studenten an mittleren Berufsschulen und an normalen Oberschulen soll gut koordiniert werden, Anforderungen bei der Registrierung sind gut umzusetzen, um die Bildung der Sekundarstufe zu beschleunigen. Schulen mit guter Qualität sind zu ermutigen, durch Fusionen, gemeinsame Führung von Berufsschulen sowie andere Methoden das Layout und die Struktur von mittleren Berufsschulen zu optimieren. Die Zusammenarbeit von Berufsbildungszentren auf Landkreisebene, mittleren Berufsschulen, städtischen Hochschulen mit wissenschaftlichen Institutionen ist zu fördern sowie die Bildung, Verbreitung von Technologie, Armutsbekämpfung und Bildung des gesellschaftlichen Alltags durchzuführen. Basierend auf der Qualitätssicherung der Ausbildung der Studenten ist die kulturelle Grundausbildung zu verstärken, um Beschäftigung und Weiterbildung zu ermöglichen. Bei Oberschulen mit entsprechenden Bedingungen soll die berufliche Ausbildung hinzugefügt werden.

(5) Innovative Entwicklung der höheren Berufsbildung

Berufscolleges sollen auf die Zusammenarbeit von Theorie, Forschung und Praxis achten, um lokale Fachtalente zu trainieren und auszubilden, mit Fokus auf technische Forschung und Modernisierung des Produkts von mittleren und kleinen Unternehmen und Förderung von gemeinschaftlicher Bildung sowie lebenslanges Lernen. Forschung und Entwicklung von Berufsbildung auf Bachelor-Ebene. Fachausbildung für Master mit Karriereorientierung und Fokus auf die praktische Ausbildung setzen. Neuen akademischen Abschluss erforschen und entwickeln, dem die Berufsbildungscharakteristika entsprechen. Im Grunde genommen werden mittlere Berufsschulen nicht zu höheren Berufscolleges aufsteigen, Fachoberschulen werden nicht zu Hochschulen aufsteigen, somit wird eine klare Positionierung und wissenschaftliche sowie rationale Hierarchie der Berufsbildungsstruktur geschafft.

(6) Die Umstrukturierung von Bachelor-Hochschulen einleiten

Mit der Förderung von Pilotmaßnahmen und anderen Methoden ist die Umstrukturierung von normalen Hochschulen mit Bachelor-Ausbildung in anwendungsorientierte, technische Hochschulen (Fachhochschulen) zu starten, und zwar mit Fokus auf eine Bachelor Berufsausbildung. Bei der Umstellung von unabhängigen Instituten in unabhängige Hochschulen soll ihre Positionierung als technische Hochschule gefördert werden. Eine Klassifizierung des Hochschulsystems soll gebildet und die Schulen je nach Typ unterschiedlich verwaltet werden, um eine typgerechte Einstellung, Evaluierung, Leitung und Finanzierung betreiben zu können. Die Anmeldungen, die Finanzierung und andere Maßnahmen sollen zu den technischen und anwendungsorientierten Hochschulen neigen.

(7) Optimierung vielfältiger Entwicklungskanäle für Berufsbildungspersonal

Durch verschiedene Methoden der Aufnahmeselektion von Studenten, wie die Prüfung „kulturelle Eigenschaften und berufliche Fähigkeiten“, die selbständige Aufnahme von Studenten, die ganzheitliche Bewertung von Prüflingen, bis hin zur Befreiung von der Aufnahmeprüfung bei Personen mit technischen Spitzen-Fähigkeiten, soll den Studenten eine Vielzahl von Gelegenheiten zur höheren beruflichen Bildung angeboten werden. Auf den Gebieten vorschulische Erziehung, Pflege, Gesundheitsservice, Gemeindeservice und einigen anderen sind die Aufnahmeprozesse höherer Berufscolleges für Absolventen der Mittelschulen mit Prüfungen für das Durchlaufsystem von sekundärer zu höherer Berufsausbildung zu vervollständigen. Die Anzahl aufgenommener Studenten an mittleren Berufsschulen sowie an Hochschulen aufgenommener Berufsschul-Absolventen ist angemessen zu erhöhen. Der Aufnahmeanteil von Studenten mit Arbeitserfahrung ist schrittweise zu erhöhen. Es wird ein System zur Sammlung und Konvertierung von Leistungspunkten gebildet, um die gegenseitigen Anerkennung von Lernergebnissen zu fördern.

(8) Aktive Förderung zahlreicher Formen der Weiterbildung

Ein flexibles Bildungssystem für die Weiterbildung aller Arbeitnehmer unterstützt das Lernen für Alle sowie das lebenslange Lernen, es fördert die Weiterentwicklung der lernenden Gesellschaft. Berufsbildung und Training ist für Absolventen der Oberschule, Behinderte, Arbeitslose und andere Gruppen von Menschen zu starten. Die Weiterbildung von Landwirten ist durch Stärkung von landwirtschaftlichen Fächern, Entwicklung von Lehrmaterialien, und Innovationen in der Kombination von Landwirtschaft und Lernen zu fördern. Einige Gemeinden (Städte, Landkreise) werden als Vorbilder im Bereich Erwachsenenbildung und Berufsbildung in ländlichen Kreisen gefördert. Mit Ressourcen von Berufsschulen wird eine umfangreiche Aus- und Weiterbildung für Arbeitnehmer gestartet. Auf die Bildung von Militärpersonal wird besonders geachtet. Soldaten nach dem Wehrdienst können an Berufsbildung und Berufstrainings teilnehmen und können nach den relevanten Bestimmungen des Staates eine Vorzugsbehandlung genießen.

III. Die Vitalität des Betriebs von Berufsschulen fördern

(9) Unterstützung von gesellschaftlichen Kräften beim Einrichten und Betreiben von Berufsschulen

Das Modell der privat betriebenen Berufsschulen wird erneuert und alle Formen des Schulbetriebs wie Einzelinvestition, Joint-Venture, Kooperative werden aktiv unterstützt; andere Betriebsformen von Berufsschulen wie Aktiengesellschaft oder mit gemischten Eigentumsformen werden erforscht und entwickelt. Die Beteiligung an einer Schule mit Kapital, Wissen, Technologie sowie Management und anderen Kernfaktoren soll erlaubt und entsprechende Rechte sollen genossen werden. Ein Mechanismus zur Verwaltung und Dienstleistungen zwischen öffentlichen und gesellschaftlichen Berufsschulen ist zu erforschen. Gesellschaftliche Kräfte sind zur Teilnahme am Lehr-Prozess zu ermutigen, um gemeinsam Lehrmaterialien und Lehrinhalte zu entwickeln. Privat betriebene Berufsschulen sollen den gleichen rechtlichen Status besitzen und genießen wie die öffentlichen Berufsschulen und den gleichen Regelungen und Gesetzen im Zusammenhang mit Bildung, Finanzierung, Steuern, Land und andere Themen unterliegen. Staatliche Subventionen, Kauf von Dienstleistungen, Studiendarlehen, Fond-Finanzierung und andere Anreizmethoden für die Teilnahme der Gesellschaft am Betreiben, Management und der Evaluation von Berufsschulen sind anzutreiben und zu optimieren.

(10) Das Beteiligungssystem von Unternehmen vervollständigen

Verbundene Gesetze und andere Regelungen zur Motivation des gemeinsamen Betriebs von Berufsschulen sollen erforscht und festgelegt werden, die Integration von Theorie und Praxis soll vertieft werden, Branchen und Unternehmen sollen dazu ermutigt werden, Berufsbildung zu veranstalten oder an Berufsbildung teilzunehmen, damit die Wichtigkeit des Unternehmens als Betreiber von Berufsschulen zum Vorschein kommt. Unternehmen sollen spezielle Abteilungen oder Personen benennen, die verantwortlich sind für die Durchführung der Berufsbildung und die Bereitstellung von Praktikumsplätzen sowohl für Studenten als auch für Lehrer. Die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens, die in Verbindung mit der Aufnahme von Praktikanten entstehen, sollen bei der Steuerberechnung vom Einkommen abgezogen werden. Es gibt mehrere Methoden zur Unterstützung des Unternehmens beim Aufbau von öffentlichen Ausbildungsstätten mit der Integration von Produktion und der Möglichkeit zum Unterrichten. Unternehmen, die Berufsschulen betreiben und deren Schulen die Anforderung des Bildungsentwicklungsplans erfüllen, können durch den Kauf von Dienstleistungen durch lokale Regierungen und andere Methoden unterstützt werden. Unternehmen oder gewerbliche Tätigkeiten, die der praktischen Ausbildung von Studenten als Hauptzweck dienen, können nach den einschlägigen Bestimmungen des Staates Steuervergünstigungen und andere Vergünstigungen genießen. Unternehmen sollen bei der Ausbildung von Talenten unterstützt werden, um kontinuierlich den Unternehmenswert zu steigern. Das Betreiben von Berufsbildung durch das Unternehmen soll in dem Bericht der sozialen Verantwortung mit einbezogen werden.

(11) Stärkung der industriellen Beratung, Bewertung und Service

Die Entwicklung von industriellen Beratungsfähigkeiten ist zu stärken, industrielle Beratungspolitik zu klassifizieren und festzulegen. Durch Ermächtigung, den Erwerb von Dienstleistungen und ähnlichen Methoden ist die entsprechende Verantwortung an passende Branchenorganisationen weiterzugeben, politische Unterstützung zu geben sowie die Serviceaufsicht zu stärken. Branchenorganisationen sollen die Verantwortung für die Publikation von Ausschreibungen, die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen, die Teilnahme an der theoretischen Bildung sowie die Evaluierung der Qualität übernehmen. Weiterhin soll in regelmäßigen Abständen eine Prognose über den Personalbedarf sowie die Beschäftigungssituation publiziert werden.

(12) Das moderne System der Berufsschulen perfektionieren

Die Autonomie der Berufsschulen bei der Einstellung der Fakultät, beim Personalmanagement, bei der Lehrerbeschäftigung, bei der Einkommensverteilung und anderen Aspekten ist ausbauen. Berufsschulen müssen gemäß den Gesetzen, Regelungen und Vorschriften, die die Charakteristika der Berufsschulen beschreiben, ihre Führungsstruktur verbessern und ihre Führungsfähigkeit verstärken. Ein Schulrat oder Vorstand der Schule soll aus Vertretern der Schule, der Branchenorganisation, von Unternehmen und von der Gemeinde bestehen. Ein Qualifikationsstandard soll für die Schulleitung festgelegt werden, das Auswahlsystem der Schulleitung soll reformiert werden und neue Stellen für die Schulleitung sollen veröffentlicht werden. Das Verantwortungssystem der Schulleitung der mittleren Berufsschulen bleibt aufrecht erhalten.

(13) Multi-Themen beim Aufbau einer Unternehmensgruppe für Berufsbildung fördern

Richtlinien für die Formulierung einer Bildungseinrichtung durch Branchen, Unternehmen, Forschungsinstitutionen, soziale Organisationen und andere sind zu erforschen und festzulegen, die wichtige Rolle einer Unternehmensgruppe bei der Förderung der Bildungskette und der Produktionskette ist hervorzubringen. Zentrale Unternehmen und Branchenführer sind zu motivieren, Unternehmensgruppen für Berufsbildung zu fördern. Die Wertschöpfungskette von bereits bestehenden Unternehmensgruppen für Berufsbildung ist zu analysieren. Entscheidungsmechanismen sind zu vervollständigen und mehr Investitionen einzuholen, um in Übereinstimmung mit dem Gesetz Pilotgruppen für Berufsbildung zu bilden.

(14) Sammlungseffekt der technischen Fähigkeiten durch Berufsbildung stärken

Ein Unterstützungsplan ist mit Teilnahme mehrerer Akteure zu entwickeln, die Sammlung technischer Fähigkeiten sowie Innovationsfähigkeiten ist von der Regierung, von Schulen, Unternehmen sowie Branchenorganisationen zu fördern. Die Bildung von gemeinsamen Technologie- und Produktentwicklungszentren, praktischen Ausbildungsplattformen sowie Arbeitsstudios für Lehrmeister durch Berufsschulen und Branchenunternehmen ist zu fördern, sie sollen wichtige Träger für die Sammlung technischer Fähigkeiten sowie Innovationsfähigkeiten des Landes werden. Studenten und Lehrer besitzen die Rechte an geistigem Eigentum und den Ergebnissen durch Technologieentwicklung sowie Produktdesign und können nach dem Gesetz im Unternehmen mit entsprechendem Anteil eintreten.

IV. Qualitätsverbesserung für die Ausbildung von Talenten

(15) Innovation der Ausbildungsmethoden für Talente vorantreiben

Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen und zwischen Praxis und Theorie ist durchzuführen, die Kombination von Lehren, Lernen und praktischer Ausbildung ist voranzutreiben. Den Anteil der praktischen Ausbildung vergrößern, innovative Formen des Praktikums einbringen, die praktische Ausbildung und Prüfung der Ausbildung der Studenten als Ziel vorantreiben. Versicherungssysteme der Studenten während des Praktikums sind zu vervollständigen. Die Kombination von schulischen mit beruflichen Zertifikaten (Zwei-Zertifikate-System) ist aktiv voranzutreiben. Die gemeinsame Aufnahme von Studenten durch Schulen und Unternehmen ist durchzuführen, ebenso die gemeinsame Ausbildung von Studenten und die Förderung der integrierten Ausbildung durch Schule und Unternehmen. Durchführung von Wettbewerben über berufliche Fähigkeiten.

(16) Vollständige Verbindung von Unterrichtsinhalten

Für die Anpassung an die wirtschaftliche Entwicklung, an die Modernisierung sowie an die Bedürfnisse des technologischen Fortschritts sollen professionelle Standards für die theoretische und die praktische Ausbildung geschaffen werden. Die Verknüpfung zwischen professioneller Einstellung, Inhalten des Fachunterrichts sowie Berufsstandards ist voranzutreiben, gleichzeitig soll die Verknüpfung zwischen Bildungszielen von mittlerer und höherer Berufsbildung, sowie zwischen professioneller Einstellung und Lehr-Prozessen vorangetrieben werden und somit eine enge Verbindung mit unverwechselbarem, dynamischen Charakter des Berufsbildungssystems geschaffen werden.

(17) Lehrer-Teams mit „doppeltem Charakter“ bilden

Qualifikationsstandards für Lehrer sind zu vervollständigen, professionelle Standards für Lehrer einzuführen. Bewertungsmethoden für fachliche/berufliche Positionen (Beruf) der Lehrer sind zu vervollständigen, der Aufbau von Senior-Positionen (Beruf) für Lehrer in Berufsschulen zu erforschen. Die Schulung der Schulleitung ist zu verstärken und ein Ausbildungssystem für das gesamte Lehrpersonal in einem Fünf-Jahres-Zyklus durchführen. Ein Referendariats-System für Lehrer ist zu implementieren. Die Regierung soll die Schulen bei der Einstellung von Teilzeit-Lehrkräften unterstützen. Relevante Richtlinien für die Einstellung von Fachkräften und hoch qualifiziertem Personal als Teilzeit-Lehrkräfte ist zu vervollständigen, für die Teilzeit-Lehrkräfte soll die Lehr-Situation als wichtiges Bewertungselement ihrer Leistungsbewertung dienen. Der Aufbau von Fachhochschulen für das Lehramt ist zu verstärken. Eine Ausbildungsplattform für Lehrer mit „doppelten Charakter“ ist zu fördern. Lokale Regierungen sollen anhand der Merkmale der Berufsbildung eine spezielle Organisationsstruktur für Berufsschulen schaffen. Die Bildung von Lehrer-Forschungsgruppen für Berufsbildung ist zu fördern und die Forschungsfähigkeit sowie der Forschungsstandard sind zu steigern.

(18) Das Niveau der Informationen steigern

Wirksame Mechanismen zur Nutzung von Informationen zur Förderung von Bildungsressourcen sind zu entwickeln, die gemeinsame Nutzung von überregionalen, qualitativ hochwertigen Bildungsressourcen ist zu fördern, um schrittweise die vollständige Abdeckung mit digitalen Bildungsressourcen zu realisieren. Die Entwicklung und Nutzung von virtuellen Simulationssystemen ist zu unterstützen. Interaktive Lehr- sowie Produktionsprozesse sind zu verbreiten. Der Aufbau von Informations-Management-Plattformen ist zu beschleunigen, um die Fähigkeit zur Implementierung moderner Informationstechnologien zu fördern. Diese Fähigkeit wird dann als eine wichtige Grundlage für die Bewertung von Lehrern angesehen.

(19) Stärkung des internationalen Austauschs und der Zusammenarbeit

Der Mechanismus der Zusammenarbeit zwischen China und dem Ausland ist zu verbessern, die Einführung ausländischer Experten und qualitativer Bildungsressourcen unterstützen, um den Lehrer- und Schüler-Austausch zwischen dem Ausland und China zu fördern. Gemeinsame Schulungsprojekte sind zu realisieren, der Schulbetrieb im Ausland ist zu erforschen. Ein passendes Entwicklungsmodell für Berufsbildung sowie ein Ausbildungsmodell für lokale Talente, die den Bedürfnissen der chinesischen Unternehmen mit ausländischer Produktion entsprechen, ist zu entwickeln. Aktiv an der Entwicklung internationaler Standards für Berufsbildung und an der Entwicklung von Unterrichtssystemen mit internationalen Standards teilnehmen, die internationale Bedeutung der Berufsschulen ist durch nationale Qualifikationswettbewerbe zu erhöhen.

V. Gewährleistungsstandard der Entwicklung erhöhen

(20) Den Mechanismus der finanziellen Stabilität verbessern

Die Volksregierungen auf allen Ebenen sollen Investitions- und Finanzierungssysteme für das Betreiben von Berufsschulen entwickeln. Lokale Regierungen sollen durchschnittliche Kostenstandards für Studenten der Berufsschulen sowie Standards für öffentliche Mittel festlegen und umsetzen, um die Rahmenbedingung für das Betreiben einer Berufsschule zu verbessern. Zuschläge lokaler Bildungsbehörden für Berufsbildung sollen nicht weniger als 30% betragen. Die Koordination der Finanzierung durch die lokale Regierung soll tatkräftig unterstützt werden, Finanzmittel der Unternehmen für Berufsbildung und andere Mittel wie beispielsweise für Armutsbekämpfung und für Neuansiedlung sind effizient zu nutzen. Lokale Regierungen sollen ihre Bewertungssysteme für die Effizienz der Finanzmittelnutzung, ihr Audit-System sowie ihr Budgetsystem veröffentlichen.

(21) Motivationsanreize für sozialen Einsatz vervollständigen

Gesellschaftliche Spenden aller Art für die Berufsbildung sind zu fördern, um mehr Finanzierungswege zu finden. Gemeinnützige Spenden durch Gemeindegruppen oder Volksregierungen an Berufsschulen können nach der aktuellen Steuergesetzgebung steuerlichen Abzug genießen. Richtlinien und relevante Verordnungen für subventionierte Darlehen sind zu vervollständigen und Finanzierungsmechanismen für private Berufsschulen zu verbessern. Unternehmen sollen den Gesetzen und Vorschriften gemäß Verantwortung für die berufliche Weiterbildung der Mitarbeiter übernehmen und rechtzeitig Geldmittel für die Weiterbildung sammeln, dies entspricht etwa 1,5% der Lohnsumme aller Mitarbeiter, beim Training von Mitarbeitern mit hohen technischen Ansprüchen, hohem Materialverbrauch, wichtigen Trainingsaufgaben sowie Unternehmen mit guten wirtschaftlichen Ergebnissen können Geldmittel in Höhe von etwa 2,5% des Arbeitslohns entzogen werden. Davon sollen nicht weniger als 60% direkt in die berufliche Bildung der Arbeitnehmer gehen. Neben Bestimmungen der Finanzabteilung sowie der Steuerabteilung des Staats, können die Kosten, die dem Unternehmen für berufliche Bildung entstehen und 2,5% der Arbeitslohnsumme nicht übersteigen, bei der Steuererklärung abgezogen werden; der restliche Anteil kann im nächsten Jahr steuerlich vorgetragen werden. Von Unternehmen, die nicht gemäß diesen Bedingungen Geldmittel bereitstellen und sich weigern, die Anforderungen zu befolgen, ziehen die lokalen Regierungen Geldmittel für die lokale berufliche Bildung ein. Wege und Mechanismen der Nutzung von ausländischen Finanzmitteln sind zu finden und zu nutzen.

(22) Den Ausbau der Infrastruktur stärken

Mittlere und höhere Berufsschulen sind zu trennen und unterschiedliche Standards für das Betreiben dieser Schulen festzulegen, die bis 2020 erfüllt werden sollen. Bei der Organisation von bestehenden Projekten ist die Qualität der modernen Berufsbildung zu verbessern. Ergebnisorientierte Finanzierungssysteme sind zu optimieren und zu verbessern, und Berufsschulen dazu zu motivieren, die Reform der Ausbildung und Lehre zu vertiefen. Die grundlegenden Bedingung für das Betreiben einer mittleren Berufsschule sind schwerpunktmäßig zu verbessern, hochwertige Lehrressourcen zu entwickeln und die Qualität der Lehrer zu verbessern; Arbeitssysteme und Systeme zum Betreiben einer Berufsschule in entwickelten und in weniger entwickelten Regionen sind aufzubauen und zu fördern. Einige Hochschulen sind bei der Umstellung in technische Hochschulen (Fachhochschulen) zu unterstützen. Lokale Regierungen und relevante Abteilungen sowie große Unternehmen sollen die Grundlage für das Bilden von Berufsschulen stärken und einer Reihe von Berufsschulen dabei helfen, internationale Standards zu erreichen.

(23) Das Subventionierungssystem verbessern

Faire und gerechte sowie standardisierte Subventionierungssysteme des Staates sind zu vervollständigen. Es erfolgt eine schrittweise Einführung der Deckelung von Zuschüssen und eines dynamischen Anpassungsmechanismus. Die Unterstützung von Studenten der Fächer Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft, Mineralölwirtschaft sowie Atomwirtschaft wird verstärkt. Mittelschul-Absolventen aus zentral verwalteten Regionen in Entwicklungsgebieten mit Einschränkungen und Verboten in der Berufsbildung (in relative entwickelten Regionen, Städten) werden systematisch unterstützt. Subventions- und Unterstützungsmaßnahmen für Landwirte, Arbeitskräfte aus ländlichen Gebieten, Arbeitnehmer, Arbeitslose, Behinderte, ehemaligen Soldaten und andere Personen, die Berufsbildung erhalten, sind zu verbessern und direkte Subvention für Einzelpersonen zu fördern. Relevante Abteilungen und Berufsschulen sollen das Haushaltsmanagement stärken und gründliche Untersuchungen wegen „doppelter Registrierung“ und „falscher Schüler-Status“ durchführen, um die effektive Verwendung der Geldmittel sicherzustellen.

(24) Die Unterstützung der beruflichen Bildung in ländlichen und armen Gebieten stärken

Einrichtungen des Lebensmittelsicherheitssystems und aktive Entwicklung moderner Berufsbildung im Bereich Landwirtschaft. Gründung eines gemeinnützigen Trainingssystems für Landwirte, das kräftig bei der Ausbildung von neuen professionellen Landwirten unterstützt. In Gebieten mit konzentrierter Bevölkerung sowie Gebieten mit Entwicklungsbedarf ist eine Reihe von mittleren Berufsschulen zu gründen. Staatliche Subventionspolitik ist durchzuführen, Berufsschulen der östlichen Regionen sind dabei zu unterstützen, die Aufnahme von Studenten aus anderen Regionen zu erweitern, den Ausbau der Fakultät zu vertiefen, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen sowie die Kooperation beim Management zu fördern. Die Berufliche Bildung bei ethnischen Minderheiten ist zu verstärken, die Bedingungen für das Betreiben von Berufsschulen in solchen Gebieten ist zu verbessern, die Weiterführung von Berufsklassen für Menschen aus Tibet und aus Xinjiang ist zu sichern und eine Reihe von Pilotstellen mit sowohl kulturellen als auch innovativen Charakteristika ist aufzustellen.

(25) Verbesserung der Beschäftigungs- und der Arbeitgebersicherheitspolitik

Das Arbeitszulassungssystem ist ernsthaft zu implementieren; Arbeitnehmer, die in den Bereichen öffentlicher Sicherheit, Gesundheit, Lebens- und Finanzsicherheit und anderen speziellen Bereichen tätig sind, benötigen Befähigungszeugnisse oder Berufsausbildungszertifikate und es sollen Menschen mit entsprechender beruflicher Qualifikationen eingestellt werden. Die Gründung von Prüfungsstellen für berufliche Qualifikation an Berufsschulen mit entsprechenden Gegebenheiten ist zu unterstützen und die Vergabe von beruflichen Zertifikaten an Absolventen der Berufsschulen zu fördern. Die Volksregierungen auf allen Ebenen sollen Chancengleichheit am Arbeitsplatz schaffen, Hindernisse sowie Diskriminierung wegen Gebietsherkunft, Industrie, Identität und Geschlecht beseitigen; Regierungen, staatliche Organe sowie Unternehmen dürfen nicht bei der Einstellung von Berufsschul-Absolventen diskriminieren. In Kombination mit der Reform des Gehaltssystems ist die Reform durchzuführen um die Einkommen von Fachkräften zu fördern. Unternehmen sind zu ermutigen, spezielle Gehaltssysteme und Zuschusssysteme für hoch qualifiziertes technisches Personal zu schaffen.

VI. Stärkung der organisatorische Führung

(26) Regierungsverantwortlichkeiten umsetzen

Klassifiziertes Management, insbesondere lokale und staatliche sowie gesellschaftliche Managementsysteme sind zu optimieren. Relevante Abteilungen des Staatsrats sollen effektiv die Gesamtplanung, politische Orientierung und andere Hebel wie beispielsweise Steuerfinanzierung und Transferzahlungen nutzen, um die Koordinierung und stufenweise Leitung der Entwicklung von Berufsbildung zu verstärken. Die lokale Regierung trägt die Hauptverantwortung in Hinblick auf die Reform und Entwicklung der Berufsbildung und soll zusammen mit lokalen Gegebenheiten schwierige Probleme bei der Entwicklung der beruflichen Bildung lösen. Im Bereich der Bildung und Schulen soll eine Umstellung der Regierungsfunktionen und eine Verringerung der Abteilungen sowie die Reduzierung von Interventionen durchgeführt werden. Die Rolle der Arbeitsgemeinschaft für das berufliche Bildungswesen ist voll auszunutzen.

(27) Stärkung der Überwachung und Bewertung.

Aufsichtsbehörden sollen die Bewertungsmethoden verbessern und die Überwachung durch den Staat und durch zuständige Stellen verstärken; veröffentlichte Bestimmungen und Berichte sollen als Leitideen sowie Bewertungsstandards angesehen und umgesetzt werden. Bewertungssysteme für berufliche Bildung sollen optimiert und eine periodische Bewertung der Schulen sowie der Unterrichtsinhalte durchgeführt werden. Jährliche Berichte über Bildungsqualität sind zu veröffentlichen. Fokus liegt auf der Wirkung auf Branchen und Unternehmen. Eine Bewertung durch Dritte sollen aktiv unterstützt werden.

(28) Ein gutes Umfeld schaffen

Das Verfassen von Gesetzen und Richtlinien der Berufsbildung ist zu beschleunigen. Gemäß den einschlägigen Bestimmungen des Staates ist ein Belohnungssystem für hervorragende Unternehmen und Einzelpersonen bei der Berufsbildung herauszuarbeiten und zu optimieren. Belohnungssysteme für hervorragende Forschungsergebnisse und Lehrergebnisse bei der Berufsbildung sind gut umzusetzen und für herausragende Leistungen eine Reform und Innovation der Berufsbildung durchzuführen. Eine Woche der Beruflichen Bildung ist einzurichten. Qualitativ hochwertige Arbeitnehmer sind bekannt zu machen und aktiv zu fördern, um bei der Öffentlichkeit Respekt vor Arbeit, vor Wissen, vor Technologie und vor Innovation zu schaffen. Es ist ein Umfeld zu schaffen, das „Achtung vor Können, nicht nur vor akademischer Qualifikation“ als Leitgedanken trägt, um die gesellschaftlichen Einflüsse sowie die Attraktivität der beruflichen Bildung zu stärken.

Anhang:Aufteilung und Zeitplan von Hauptaufgaben

Der Staatsrat der Volksrepublik China

02. Mai 2014

Guter Draht nach China

Delegationsreise Anhui Verband der Kabel- und Drahtindustrie

Seine erste Auslandsreise für Mitgliedsunternehmen führte der neu gegründete Anhui Verband der Kabel- und Drahtindustrie (AHVKD) vom 30. Januar bis 8. Februar 2007 durch. Die Reise mit 11 Teilnehmern fand im Rahmen des deutsch-chinesischen KMU Förderprogrammes statt und wurde von der SEQUA gGmbH organisiert. Durch Gespräche und Diskussionen mit leitenden Mitarbeitern deutscher Kammern und Verbände wurde den Präsidiumsmitgliedern und Führungskräften des AHVKD ein Einblick in moderne Verbandsarbeit, Verbandsorganisation und Verbandsdienstleistungen geboten, der unmittelbar auf die Tätigkeiten in China anwendbar ist. Zugleich wurde den teilnehmenden Unternehmern aus Anhui die Aufnahme von Geschäftskontakten mit deutschen und europäischen Kollegen ermöglicht.

Zwei Vizepräsidenten des AHVKD, sein Hauptgeschäftsführer und dessen Stellvertreter nahmen an der Reise teil. Die Delegation wurde beim Zentralverband der Elektro- und Elektronikindustrie (ZVEI) in Frankfurt sowie beim Fachverband Kabel und isolierte Drähte in Köln und beim Bundesverband des deutschen Groß- und Einzelhandels (BGA) in Berlin empfangen. Eines der größten Unternehmen der Branche in Deutschland, die Lapp Kabel Gruppe, lud die Gruppe zu einem Firmenbesuch nach Stuttgart ein. Mit der Firma Waschek wurden ebenfalls in Stuttgart geschäftliche Verhandlungen geführt. In Magdeburg wurde die SKET Verseilungsmaschinen GmbH besucht, ein wichtiger Lieferant von Anlagen für die Kabelindustrie.

Hauptgeschäftsführer Pan erklärte zum Ende der Reise, dass er von der Effektivität der Organisation und der Ergiebigkeit der Gespräche und Besuche überrascht sei. Er habe bereits mit dem Präsidium vereinbart, so bald wie möglich eine weitere Reise nach Europa zu organisieren, bei der dann aber deutlich mehr Mitgliedsunternehmen teilnehmen könnten. Diese zweite Reise könne noch 2007, spätestens aber 2008 zur Messe WIRE in Düsseldorf stattfinden.

Interview der China Business Times

Gesetzentwurf zum Kammer- und Verbandsrecht

China Business Times
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Während die Entwürfe eines chinesischen Gesetzes über Branchenverbände und -kammern nach den Plenarsitzungen des Nationalen Volkskongresses und der Politischen Konsultativkonferenz Mitte März wieder vorwiegend unter Ausschluß der Öffentlichkeit diskutiert werden, hat die nationale Tageszeitung „China Business Times“ am 5. April 2007 den zweiten Teil eines Interviews mit dem deutschen Experten Helmut Schönleber veröffentlicht, in dem dieser die wichtige Rolle von Business Membership Organizations (BMO) für die Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen in China betont. Für ein gesundes Wachstum der Privatwirtschaft benötige das Land möglichst bald ein faires Kammergesetz, das die Interessen der Mitglieder schützt, den Kammern hoheitliche Aufgaben überträgt, und das Ziel einer Selbstverwaltung der Wirtschaft anstrebt. Er empfehle für China nicht unbedingt eine Pflichtmitgliedschaft, wie sie bei den Kammern in Deutschland besteht, so Schönleber. Allerdings sei in der chinesischen Kammergesetzgebung neben einer Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, nationalen Besonderheiten, Bedürfnisse der Unternehmen sowie der Erfahrungen aus dem Kammerrecht anderer Länder auch eine gute Portion Kreativität erforderlich.

Hintergrund zum aktuellen Entwurf

Zum aktuellen Entwurf eines Branchenverbands- und -kammergesetzes brachte „China Business Times“ (CBT) am 22. März 2007 in ihrer Wochenbeilage einen Bericht und einen vorsichtigen Kommentar. Danach wurde der Entwurf bereits im Januar formell den zuständigen Gremien eingereicht, also dem Büro des Nationalen Volkskongresses (NPC), dem Büro des Staatsrats, dem Büro der Politischen Konsultativkonferenz, dem NPC-Rechtsausschuß, dem NPC-Wirtschafts- und Finanzausschuß, dem NPC-Rechtsstaatlichkeitsausschuß und dem Rechtsstaatlichkeitsausschuß des Staatsrats. Dass der Entwurf aber bei den Plenarsitzungen im März nicht wie erwartet auf die Tagesordnung gelangte, zeigt die hohe Sensibilität des Themas. CBT zitiert den Wirtschaftsreform-Experten Zhang Jing, der am Entwurf maßgeblich mitgewirkt hat. Laut Zhang enthält der Entwurf unter anderem die Regelung, dass die Behörden bei Entscheidungen mit Auswirkungen auf die regionale und sektorale Wirtschaft die Positionen der regionalen Branchenverbände und -kammern „anhören müssen“. Der Entwurf enthält, so Zhang, allein 21 Absätze über die Aufgaben der Kammern und Verbände, darunter

  • Abs. 4: … den zuständigen Regierungsstellen technische Standards, Branchen-Standards und Marktzutritts-Bedingungen zur Verabschiedung vorschlagen, oder unter eigenem Namen Branchen-Standards festlegen und veröffentlichen, an den Zertifizierungsverfahren für die jeweilige Branche teilnehmen …
  • Abs. 12: … geeignete Branchenverbände können unter Beteiligung der Regierung … Produktions- und Geschäftserlaubnisse erteilen …
  • Abs. 19: Er wird erlaubt, im Ausland Delegiertenbüros oder andere Vertretungsorganisationen von Branchenverbänden aufzubauen

Insgesamt enthält der Entwurf trotz vorsichtiger Formulierungen ein Reihe brisanter Regelungen. Dass nicht alle chinesischen Behörden gerne einen Teil ihrer hoheitlichen Befugnisse an Nichtregierungsorganisationen wie Kammern und Verbände abgeben, war vorhersehbar und erklärt die Verzögerung im Legislativverfahren. Daher stellt CBT in einer Zwischenüberschrift die Frage: „Wie lange dauert es noch, bis wir den Gedanken der Verbandsreform bis zur Übertragung hoheitlicher Aufgaben durch die Regierung weiterdenken können?“

KMU Rating Mission

Unbestechliche Auswahl förderwürdiger Unternehmen

In China werden Ratings nicht nur im Kontext des Bankkreditgeschäfts und Basel II diskutiert. Vielmehr wurde der Nutzen erkannt, den Ratingmethoden für die Prognose der Zukunftsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen bieten. An der Frage, wie KMU-Förderprogramme gezielt an wissenschaftliche Auswahlinstrumente gekoppelt werden können, wird daher seit 2006 in der chinesischen Provinz Anhui gearbeitet. Behördliche Entscheidungen zur Förderung einzelner Unternehmen sollen dadurch objektiviert werden, dass sie an unbestechliche, wissenschaftliche Selektions-Kriterien geknüpft sind. Damit versucht die chinesische Regierung auch, den Rang des Landes beim Korruptionsindex zu verbessern. Das Projekt wird von der GTZ begleitet, die komplexe Reformen und Veränderungsprozesse in Entwicklungs- und Transformationsländern unterstützt.

Eine von Abteilungsleiter Hua Kesi angeführte Fach-Delegation der zur Bewertung des Wachstumspotenzials von kleinen und mittleren Unternehmen besuchte von 22. Juli bis 04. August 2007 relevante Institutionen in Deutschland, wie die KfW Bankengruppe, NRW.BANK und DZ BANK, die Ratingagenturen Coface Rating, Creditreform Rating, MAR Rating, Prof. Dr. Schneck Rating und URA Unternehmens Ratingagentur, Ministerien auf Landes- und Bundesebene, sowie die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und den Zentralverband des deutschen Handwerks. Mit MdB Frank Schäffler, Mitglied des Bundestags-Finanzausschusses, konnte der Dialog über politische Fragen geführt werden.

Am Erfahrungsaustausch nahmen bekannte Experten wie Prof. Jörg Baetge teil. An der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg und der ISM International School of Management in Dortmund wurden anwendungsorientiert wissenschaftliche Fragen der Ratingmodelle diskutiert. Von der DATEV erfuhr die Delegation mehr über Indikatoren des Ratings und statistische Auswertungen.

Im Vordergrund der Delegationsreise stand die Frage, welche Bewertungssysteme und -methoden bei der Einschätzung des Wachstumspotenzials von KMU verwendet und welche Kennziffern und Indikatoren dabei berechnet werden sollten. Aber auch Fragen zu den wichtigsten Finanzindikatoren, nicht finanziellen Indikatoren, und zur Quantifizierung der qualitativen Indikatoren wurden gestellt. Die mathematischen Modelle zur Einschätzung des Wachstumspotenzials von KMU und die Klassifizierung die Ergebnisse wurden ebenso diskutiert wie konkrete Probleme bei der Bewertung des Wachstumspotenzials von KMU. Die deutschen Experten schilderten praktische Erfahrungen und machten Vorschläge zur Entwicklung eines Bewertungssystems für das Wachstumspotenzial von KMU in China.

Bericht/Fotos: Dr. Oliver Everling

Human Resources im KMU

Von 20. bis 24. März 2007 war der deutsche Consultant Heinz-Günter Luck als Kurzzeit-Experte zum Thema „Personalmanagment und –entwicklung“ in Anhui. Während seines fünftägigen Aufenthaltes besuchte Luck mehrere Unternehmen und Organisationen, bei denen jeweils mit der Personalführung praxisbezogene Seminare gehalten wurden. Die Termine wurden gemeinsam von der Anhui General Chamber of Commerce und der Anhui Economic Commission organisiert.

Am 22. März hielt Luck bei einem Workshop mit 100 Teilnehmern eine Präsentation zum Thema „Bedeutung und Aufgaben des Personalmanagements in kleinen und mittleren Unternehmen“. Anhand der zahlreichen Fragen der Teilnehmer während der anschliessenden Diskussions- und Fragerunde zeigte sich das große Interesse besonders an den Themen Teamarbeit, Projektarbeit, Auswahl der Mitarbeiter und Hilfsmittel zur Beurteilung von Personal.

Bei den Seminaren wurden folgende Schwerpunkt-Themen behandelt:

  • Informationsbeschaffung
  • Beurteilungssysteme
  • Training- und Fortbildungsprogramme
  • Beurteilungshilfsmittel
  • Teambildung und Teamfähigkeit
  • Steuerung von Saisonbeschäftigung
  • Zeitarbeit
  • Rekrutierungsmethoden

In einer Feedbackrunde zum Abschluß seines Einsatzes wurde mit der Wirtschaftskommission und der Anhui Kammer auch über die Planung einer Fachinformationsreise zum Thema Personalmanagment diskutiert, die Mitte Mai stattfinden soll. Die Delegation soll bei Institutionen der Bundesebene, auf lokaler, regionaler und auf EU-Ebene in der Praxis westliche Problemlösungen auf dem Gebiet „Human Resources“ kennen lernen.

Kammerworkshop zum Außenhandel

Mittelständische Unternehmen beim Schritt ins Ausland unterstützen

Die Anhui General Chamber of Commerce (AHGCC) führte am 22. und 23. März 2007 in Hefei einen Workshop für Führungskräfte und Außenwirtschafts-Mitarbeiter aller Präfektur- und vieler Kreiskammern der Provinz durch. Es war die erste Veranstaltung der Provinzkammer nach den lokalen Wahlen der Kammerführung, die alle fünf Jahre stattfinden, und damit die erste Gelegenheit, die neugewählten Kollegen kennenzulernen. Der Workshop wurde von GTZ und SEQUA im Rahmen des KMU Projektes unterstützt.

Kammerpräsident Wang Heling eröffnete die Veranstaltung mit einem Bericht von den März-Sitzungen des Nationalen Volkskongresses (NPC) und der Chinesischen Politischen Konsultativkonferenz (CPPCC) in Peking, an denen er als Vertreter der Provinz Anhui teilgenommen hatte. Kurz nach der steuerlichen Gleichstellung chinesischer Privatunternehmen mit ausländisch-investierten Unternehmen und einer gesetzlichen Sicherung des Privateigentums sei in Peking eine Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen bei ihrem Weg auf den Weltmarkt verabschiedet worden. Die Unterstützung der Mitgliedsunternehmen beim „Schritt nach draußen“ sei daher nun eine vordringliche Aufgabe der Industrie- und Handelskammern. Einzelheiten der neuen Politik und der neuen Kammerstrategie erläuterte Vizepräsident Wu Chenggui.

In die Workshop-Diskussion leitete dann der Referatsleiter im Außenwirtschaftsministerium der Provinz Anhui, Dai Chuanyu, mit seinem Vortrag ein. Dai erläuterte verschiedene Problemfelder kleiner und mittlerer Unternehmen beim Weg auf den Weltmarkt und wies auf Fördermöglichkeiten hin, die sein Ministerium bei der Überwindung dieser Probleme biete, so etwa bei der Teilnahme an Messen im Ausland und bei der Produkt-Zertifizierung nach den technischen Anforderungen verschiedener Zielländer. SEQUA-Langzeitexperte Helmut Schönleber gab konkrete Hinweise zur Vorbereitung von Delegationsbesuchen im westlichen Ausland und empfahl die aktivere Teilnahme der Kammern an Internet-Kontaktbörsen, um so ihre Unternehmen bei der Anbahnung von Auslandsgeschäften zu unterstützen.

In seinem Vortrag am 23. März gab Lu Hongshi, Leiter des Amtes für Investitionsförderung der Provinzregierung Anhui, den Kammerführungskräften eine Reihe von Argumentationshilfen mit, um auch nach der Verminderung von Steuervorteilen für ausländische Investitionen in China weiterhin internationale Unternehmen für den Standort Anhui zu gewinnen. Der Nachmittag wurde in mehreren Arbeitsgruppen für einen außenwirtschaftlichen Erfahrungsaustausch der regionalen Handelskammern untereinander genutzt, dessen Ergebnisse anschließend im Plenum präsentiert wurden.

Berufliche Bildung für die nachhaltige Entwicklung starker Wirtschaftsgemeinden